top of page

Eine Ration Hoffnung

Für tausende Familien in den Slums von Islamabad ist eine tägliche Mahlzeit keine Selbstverständlichkeit. Besonders betroffen sind Migrantenfamilien aus den ländlichen Regionen Punjabs, Khyber Pakhtunkhwa (KPK) und Belutschistans, die auf der Suche nach Arbeit in die Hauptstadt gezogen sind. Heute leben sie in den informellen Siedlungen der Sektoren F-12, G-12, D-13 und E-13 unter schwierigsten Bedingungen. Steigende Lebensmittelpreise, hohe Inflation und die wirtschaftliche Unsicherheit haben dazu geführt, dass selbst der Kauf von Grundnahrungsmitteln für viele Familien kaum noch möglich ist.

Tagelöhner, Witwen, Waisen, Menschen mit Behinderungen sowie Hausangestellte mit geringem Einkommen stehen täglich vor der Entscheidung, welche ihrer grundlegenden Bedürfnisse sie überhaupt noch bezahlen können. Für viele Eltern bedeutet dies, dass sie ihren Kindern nicht jeden Tag ausreichend Nahrung bereitstellen können.

Dank der großzügigen Projektfinanzierung von Heike und Peter konnte Warm Hearts das Projekt „Eine Ration Hoffnung“ verwirklichen. Im Juli 2026 wurden 25 besonders bedürftige Familien ausgewählt und mit einem Lebensmittelpaket versorgt, das den Grundbedarf eines Haushalts mit durchschnittlich 7 bis 10 Personen für etwa einen Monat deckt. Insgesamt konnten dadurch rund 250 Menschen direkt unterstützt werden.

Inhalt eines Lebensmittelpakets
5 kg Reis
5 kg Zucker
400 g Tee
1 kg Glasnudeln
15 kg Mehl
4 kg Linsen (je 1 kg: weiße Kichererbsen, rote Linsen/Masur, Kichererbsen/Chana und Mung-Masur)
1 kg Salz
350 g Gewürze
3 kg Speiseöl
1,5 Liter Erfrischungsgetränk

Diese sorgfältig zusammengestellten Grundnahrungsmittel decken den wesentlichen Bedarf eines Haushalts und ermöglichen es den Familien, sich für etwa einen Monat ohne zusätzliche Ausgaben für Lebensmittel zu versorgen.

Unsere Erfolge

  •  25 Familien mit lebenswichtigen Lebensmitteln versorgt.
    Im Rahmen des Projekts wurden 25 Lebensmittelpakete an besonders bedürftige Familien verteilt. Insgesamt profitierten rund 250 Menschen direkt von der Unterstützung. Die Lebensmittel sicherten die Grundversorgung der Familien und halfen insbesondere Kindern, Frauen und älteren Menschen in einer Zeit großer wirtschaftlicher Not.

  •  Akute finanzielle Belastung spürbar reduziert.
    Da die Kosten für die Grundversorgung mit Lebensmitteln für einen Monat entfielen, konnten die Familien ihre knappen finanziellen Mittel für andere lebensnotwendige Ausgaben wie Miete, Medikamente oder Bildung verwenden. Für viele Haushalte bedeutete dies eine dringend benötigte Entlastung.

  •  Hoffnung und Würde geschenkt.
    „Eine Ration Hoffnung“ war weit mehr als die Verteilung von Lebensmitteln. Das Projekt vermittelte den Familien das Gefühl, nicht vergessen zu sein. Es schenkte Sicherheit, Hoffnung und Würde in einer Situation, die für viele von Unsicherheit und Existenzängsten geprägt ist.


Jedes Lebensmittelpaket war ein Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit. Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten 25 Familien mit insgesamt rund 250 Menschen für einen Monat zuverlässig mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie gezielte humanitäre Hilfe den Alltag der betroffenen Familien unmittelbar verbessern und neue Hoffnung schenken kann.

bottom of page